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Kunden-Anforderungen managen

19. März 2019 | Transformation

Unternehmen beschäftigen sich mit Innovation. Nur die Ausgestaltung des Weges von der Idee zur konkreten und marktfähigen Innovation ist sehr verschieden. Unterschiede sollte es jedoch nicht in einer frühzeitigen und ernsthaften Auseinandersetzung mit relevanten Zielkunden und deren Anforderungen geben. In unseren Projekten begleiten wir Kunden daher durch einen schrittweisen Anforderungs-Management-Prozess, der von ersten Annahmen und Vermutungen zu konkreten Entscheidungsgrundlagen führt. Vor allem aber ist ein gemeinsames Verständnis auf allen Ebenen und zu allen wichtigen Eckpunkten des Weges erforderlich:

1. Gemeinsames Auftragsverständnis

  • Projektauftrag abstimmen (Ausgangssituation, Zielsetzung, Team, Meilensteine etc.)
  • Projektrahmen und Entwicklungsgenerationen definieren und abstimmen (Multi-Generationsplan, IN/ OUT-Rahmen pro Entwicklungsgeneration)
  • Risiko-Management definieren (Fokus auf bspw. Technologien, Patent-Monitoring, Markt und Wettbewerb)
  • Zielkunden und Kundengruppen definieren (Marktsegmentierung, Teilmarktdefinition, Zielmarktbestimmung und Kundensegmentierung, Kundengruppen pro Zielkunden)
  • Sekundärinformationen zu Zielkunden und Kundengruppen verdichten (Vertrieb, Key Account, Studien, Veröffentlichungen etc.)
  • Lifecycle reflektieren und Prototypen vorbereiten (end-to-end Prozess aus Perspektive der Zielkunden, Ableitung Schwerpunkte für erste Prototypen)
  • Kundenbesuche vorbereiten (Präsentation, Leitfragen, roter Faden, Dokumentationsvorlage etc.)

ZIELBILD

  • Projektauftrag, Ausrichtung und Rahmen abgestimmt
  • Markt- und Kundensegmentierung durchgeführt und relevante Zielkunden definiert
  • Kundenbesuche bei Zielkunden vorbereitet

 2. Gemeinsames Kundenverständnis

  • Kundenbesuche durchführen und dokumentieren (Vor-Ort-Termine, interdisziplinäre Teams, Dokumentationsvorlage etc.)
  • Interne Nachbereitung der Gesprächstermine (Ergebnisse aufbereiten, erster Lastenheft-Entwurf)
  • Prototypen für Zweittermin finalisieren (Einfache Prototypen für Zweittermin erstellen)
  • Vorbereitung und Durchführung der Zweittermine (Lücken schliessen, Rückfragen stellen, Prototypen vorstellen)
  • Interne Nachbereitung der Gesprächstermine (Ergebnisse aufbereiten, Anforderungen spezifizieren)

ZIELBILD

  • Kundenbesuche durchgeführt und vollständig dokumentiert
  • Erste Prototypen vorgestellt und diskutiert
  • Bedürfnisse in spezifische und messbare Anforderungen übertragen

3. Gemeinsames Anforderungsverständnis

  • Anforderungen spezifizieren, kategorisieren und priorisieren (Anforderungen weiter verdichten und bewerten)
  • Lastenheft vervollständigen – Fokus externe Kunden (Lastenheft um Kundenperspektive ergänzen, relevante Messgrößen und Zielwerte ableiten, Konflikte identifizieren)
  • Lastenheft vervollständigen – Fokus interne Kunden (Lastenheft um Anforderungen aus eigenen Bereichen ergänzen, Fokus auf Vertrieb, Produktion etc., relevante Messgrößen und Zielwerte ableiten, Konflikte identifizieren)
  • Anforderungen an Folgeprojekte und Ressourcenbedarf ableiten Fokus auf Teilprojekte zur Produkt- und Service-Entwicklung, Prozess-Entwicklung und Prozess-Optimierung)

ZIELBILD

  • Anforderungen kategorisiert und priorisiert
  • Lastenheft um externe und interne Anforderungen ergänzt und finalisiert
  • Relevante Messgrößen, Zielwerte und Konflikte identifiziert
  • Anforderungen an Folgeaktivitäten abgeleitet
  • Basis für Reflexion weiterer Ausrichtung hinsichtlich Prozess- und Service-Entwicklung