Agile for Lean Six Sigma

Lean Six Sigma als „skalierbare Infrastruktur“ verstehen und flexibel an organisatorischen Treibern und Barrieren ausrichten

  • Ausbildungsreihe zur flexiblen und bedarfsorientierten Anwendung und Umsetzung von Lean Six Sigma in der Praxis
  • Agile Denk- und Arbeitsweisen mit den Ansätzen einer systematischen Prozessverbesserung kombinieren
  • Hybrider Ansatz zur Kombination agiler Bausteine mit zentralen Eckpunkten des DMAIC-Zyklus
  • Akzeptierte Prozessverbesserungen schneller erarbeiten und in die Umsetzung bringen
  • Für Lean Six Sigma Belts (Green Belts, Black Belts, Master Black Belts)
  • Bestandteil des KEY VALUES Agile Circle

Agile for Lean Six Sigma

Was ist Agile for Lean Six Sigma?

Als Lean Six Sigma Belt (Green Belt, Black Belt, Master Black Belt) setzen Sie die erlernten Tools und Methoden zur Prozessverbesserung in Ihren Projekten gezielt zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen in Ihrem Arbeitsumfeld ein. Dabei wird die Umsetzung der Methode im Tagesgeschäft selbst oftmals zur eigentlichen Herausforderung, da Lean Six Sigma (LSS)-Projektaktivitäten oftmals mit großen Absichten starten und schließlich im „Klein-Klein“ der Rollen und Verantwortlichkeiten scheitern bzw. aufgrund langer Laufzeiten und/oder abnehmender Projektpriorität ausgebremst werden.

Darunter leidet die Überzeugung und Akzeptanz der Mitarbeiter für eine gemeinsam entwickelte und umgesetzte Prozessverbesserung. LSS muss sich daher als „skalierbare Infrastruktur“ verstehen, die sich flexibel an den organisatorischen Treibern und Barrieren ausrichten lässt und einen Belt (Green Belt/Black Belt/Master Black Belt) dabei unterstützt, „Fahrt aufnehmen“ zu können – ohne Qualitätsverlust.

In dieser Ausbildungsreihe wird der Fokus auf die Einbindung agiler Bausteine in den DMAIC-Zyklus gerichtet, um agile Denk- und Arbeitsweisen mit den Ansätzen einer systematischen Prozessverbesserung nach Lean Six Sigma zu kombinieren. Im Fokus steht hierbei jedoch auch ein wirkungsvolles Konfliktmanagement und -prävention bei der Umsetzung von agilen Projekten in „klassischen“ Projektumfeldern.

Unsere Prinzipien für Agile for Lean Six Sigma:

  • Mehr Pull, weniger Push
    Lean Six Sigma braucht nicht noch mehr Methodenvielfalt „aus der Gießkanne“, sondern große wie kleine Erfolgsgeschichten, Interesse und Akzeptanz in den Teams
  • Geschwindigkeit ohne Qualitätsverlust
    Lean Six Sigma als „System“ nutzen, das beiden zentralen Anforderungen nach Geschwindigkeit in der Durchführung UND Qualität in der Umsetzung gerecht werden kann.
  • Weniger Wasserfall, mehr Agilität und Flexibilität
    Das DMAIC-Vorgehen erzeugt hier keinen Widerspruch – unser Ansatz sorgt jedoch für eine andere Taktung des DMAIC, um mehr Agilität und Flexibilität zu ermöglichen
  • Mehr Anwendbarkeit und Pragmatismus, weniger Lehrbuch
    Die direkte Umsetzung von Lean Six Sigma sollte themen- und teamorientiert erfolgen und sich an Treibern und Barrieren der Organisation ausrichten
  • Eine Kombination aus WOLLEN, DÜRFEN & KÖNNEN
    Projektarbeit sollte so gestaltet sein, dass sie keine Barriere darstellt, sie Ressourcen nicht dauerhaft bindet und spürbare Erfolge generiert – Akzeptanz ist ein wesentlicher Hebel für Erfolg und Geschwindigkeit

Agile for Lean Six Sigma ist Bestandteil unseres KEY VALUES Agile Circle – einer „skalierbaren Infrastruktur“, die Kompetenzen gezielt und bedarfsorientiert entwickelt und in der Wertschätzung, individuelles Lernen und Nutzenversprechen neu und anders gedacht und konkret umgesetzt werden.

Was beinhaltet Agile for Lean Six Sigma?

Agile for Lean Six Sigma ist kein „weiterer Ausbildungsgang, um noch mehr Methode zu erlernen“, auch kein „Schmalspur-Six Sigma“ oder ein „Verzicht auf Prozess- und Datenperspektiven zur Beschleunigung der Projektlaufzeiten“.

Unser hybrider Ansatz aus agilem Arbeiten und Prozessverbesserung ist mehr Wegbereiter für eine problem- und organisationsorientierte Ausrichtung beider Denk- und Arbeitsweisen und setzt folgende Schwerpunkte:

  • Gemeinsames Verständnis zu wichtigen Eckpunkten der DMAIC-Vorgehensweise (Tools und Methoden, roter Faden, Projekttransfer, Erfahrungswerte)
  • Gemeinsames Verständnis zu agilen Tools und Methoden (Product Vision, Initial Meeting, Product Backlog, User Stories, Sprints, Daily-Scrum-Meetings etc.)
  • Hybridansatz zur Kombination agiler Denk- und Arbeitsweisen mit den Ansätzen einer systematischen Prozessverbesserung nach Lean Six Sigma
  • Gemeinsames Verständnis zur gezielten Projektvorbereitung, zur agilen Durchführung und zur Befähigung von Teams
  • Erstellen von Project Roadmaps
  • Elemente eines Project-Canvas und einer Treiber- und Barrieren-Analyse
  • Elemente einer agilen Durchführung (agiles DMAIC-Setting, Gemba-Workshops, Teambefähigung etc.)
  • Teambefähigung mittels Self-Consulting, Teilhabe, Selbstverantwortung, selbstentwickelte Lösungen on-the-job
  • Konfliktmanagement und -prävention bei der Umsetzung von agilen Projekten in „klassischen“ Projektumfeldern
  • Ergänzende Ansätze als Hilfsmittel und Treiber für einen hybriden Ansatz (Process Mining zur gezielten ERP-Analyse, Aufbau einer Belt-Community für best-practice sharing, standardisierte Tools & Roadmaps zur effizienten Prozess- und Datenanalyse)

Welche Vorteile hat Agile for Lean Six Sigma?

  • Sie wenden das erlernte Methodenwissen aus einer Belt-Ausbildungsreihe (Green Belt/ Black Belt/ Master Black Belt) konsequent an und erweitern es um neue Perspektiven und Möglichkeiten
  • Sie lernen, wie sie agile Bausteine in den DMAIC-Zyklus einbinden können und damit agile Denk- und Arbeitsweisen mit einer systematischen Prozessverbesserung kombinieren
  • Sie lernen, wie nötige Ressourcen im Projektkontext gezielt entlastet und dennoch involviert werden können
  • Sie erleben, wie gemeinsam getragene Prozessverbesserungen schneller erarbeitet und umgesetzt werden können
  • Sie diskutieren Prozessprobleme nicht aus der zweiten Reihe sondern direkt vor Ort „am Ort des Geschehens“
  • Sie lernen, wie sie im Rahmen ihres Projektes sowohl mehr Teambefähigung als auch Akzeptanz erreichen
  • Sie lernen, wie Konfliktmanagement und -prävention bei der Umsetzung von agilen Projekten in „klassischen“ Projektumfeldern unterstützen kann