Design for Six Sigma

Kundenorientiert und
systematisch gestalten

  • Re- und Neu-Design für Produkte, Prozesse und Services
  • Aus Ideen werden marktfähige Innovationen
  • Reproduzierbarer roter Faden für Innovationsvorhaben, um Kundenanforderungen stets im Blick zu haben und Fehler zu vermeiden
  • Weltweit praktizierte und anerkannte Methode
  • DfSS kurz erklärt: siehe Video unten

Design for Six Sigma (DfSS)

Was ist Design for Six Sigma?

Design for Six Sigma (kurz DfSS) ist eine systematische Navigationshilfe für Innovations- und Entwicklungsvorhaben und sichert den Weg von der Idee zur konkreten und marktfähigen Innovation. Im Fokus stehen Re- und Neu-Designs von Produkten, Prozessen und Services, die kundenorientiert von der Idee bis zur Markteinführung begleitet werden. Die Methode hat sich in der Entwicklungspraxis etabliert.

Was beinhaltet Design for Six Sigma?

DfSS ist für Re- und Neu-Designs einsetzbar und folgt hierbei einem schrittweisen Vorgehen, dem sog. DMADV-Phasenmodell. Es steht für Define, Measure, Analyze, Design, Verify und sorgt für einen klaren und reproduzierbaren roten Faden in der Projektarbeit und stellt damit einen effizienten Ressourceneinsatz sicher.

Design for Six Sigma mit DMADV fokussiert auf wesentliche Entwicklungselemente wie relevante Zielkunden und deren Anforderungen, Verdichtung von Bedürfnissen zu messbaren Anforderungen, Ableitung und Bewertung alternativer Grobkonzepte, Ableitung von Feindesigns auf Produkt- und Prozessebene und die Vorbereitung einer Markteinführung bzw. eines schrittweisen Roll-Outs. Ein roter Faden im Überblick:

Define – Projektstart:

Welche Chance bietet das Innovationsvorhaben für den Markt und das Unternehmen, wie lässt es sich in sinnvolle Projektstrukturen übertragen und abgrenzen und welche externen und internen Umfeldfaktoren müssen berücksichtigt werden?

Measure – Anforderungen managen:

Welche Märkte und Kundengruppen (extern/ intern) sind relevant für das Projekt, welche Kanäle können zur Bedürfnissammlung genutzt und wie können daraus relevante Anforderungen ermittelt, spezifiziert und quantifiziert werden?

Analyze – Designkonzepte ableiten:

Wie können Anforderungen in erste alternative Designkonzepte übertragen und um weitere Innovations-Impulse ergänzt werden, wie lässt sich eine kontinuierliche Kundeninteraktion ermöglichen und welche Prozessanforderungen sind neben der Produktentwicklung zu berücksichtigen?

Design – Feindesigns entwickeln:

Wie kann das Designkonzept zu einem detailliert ausgearbeiteten Feindesign für Produkte, Prozesse und Services weitergeführt werden, müssen gegebene Prozesse, Abläufe und Strukturen angepasst werden und welche Aktivitäten müssen bereits in Marketing und Vertrieb initiiert werden?

Verify – Markteinführung vorbereiten:

Welche Ergebnisse zeigen Testläufe/ Piloten/ Feldtests, erfüllt das Design die projektrelevanten Kundenanforderungen und wie kann eine Markteinführung zuverlässig vorbereitet werden?

Welche Vorteile hat Design for Six Sigma?

Es nimmt Projekt-Teams „an die Hand“ und sorgt dafür, dass sie mit einem klaren Auftrag und einem einheitlichen Verständnis zu Inhalt und Ausrichtung des Projektes starten. Relevante Zielkunden werden aktiv eingebunden und deren Bedürfnisse damit zur zentralen Basis der weiteren Innovationsarbeit.

Nicht die detaillierte Ausarbeitung von Tools und Methoden, sondern die Beantwortung wesentlicher Leitfragen zur schrittweisen Ausgestaltung von Ideen steht im Vordergrund und bietet somit auch in der Umsetzung noch die nötigen kreativen Freiheitsgrade.

Auch agile Entwicklungsansätze können in die einzelnen Phasen des Vorgehens integriert werden, um bspw. schnell und mit direktem Kundenfeedback zu ersten validen Ergebnissen zu kommen.

Akzeptanz, Vertrauen und Motivation für eine Methode stellen für uns eine zentrale Zielsetzung dar – diese Anforderungen setzen wir mit einem didaktischen Mix aus Lehrgesprächen, Gruppenarbeiten, Simulationen und Übungen um. Wir binden konkrete Innovations- und Entwicklungsvorhaben in die Ausbildung ein und sorgen für den nötigen „Weitblick“. Wie können etablierte Themen sinnvoll um neue Technologien, Systeme und Möglichkeiten ergänzt werden – hierzu organisieren wir im Kontext der Ausbildung entsprechende Expertengespräche zu weiterführenden Themen (bspw. Process Mining und KI im Designkontext) und Teilnehmer erleben, wie das Erlernte um moderne Ansätze ergänzt und gestärkt werden kann. Sie testen relevante Systeme und Tools und erhalten somit einen ganz individuellen „Weitblick“.

 

Zwei unserer Berater gelten in Deutschland als führende Experten für Lean und Six Sigma und sind Co-Autoren des Standard-Werkes im Bereich Lean und Six Sigma.

Zwei unserer Berater gelten in Deutschland als führende Experten für Lean und Six Sigma und sind Co-Autoren des Standard-Werkes im Bereich Lean und Six Sigma.